|
Vom Architekten Wiel Arets haben wir bereits die Tee- und Kaffeesets aus Silber „Tea & Coffee Towers” (2003), das Bad „Dot” (in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Laufen aus der Schweiz und Oras aus Finnland, 2007) und den Stabmixer „mix.it” im Programm. Arets, den wir bereits in der letzten Ausgabe dieses Magazins ausführlich vorgestellt haben, ist einer unserer Neuzugänge, in den wir in den nächsten Jahren große Hoffnungen setzen. Es ist also kein Zufall, dass wir ihm das Projekt eines neuen Espressokochers anvertraut haben. Ein Objekt, das, wie Sie wissen, ein typologischer Archetyp ist, eines der wichtigsten Produkte unserer Katalogen. Das Projekt von Wiel reiht sich in eine Serie von Espressokochern bedeutender Künstler ein, die die Geschichte dieses Haushaltsgeräts geschrieben haben: Von 9090 von Sapper (1979) bis zur Napoletana di Dalisi (1987), der Conica (1984) und der Cupola (1988) von Rossi, der „Mix Italia” der King-Kong (1993), der „Pelicano” von Graves (1995) und schließlich der „Pina” von Lissoni (2006). Der Espressokocher „coffee.it” zeigt (zusammen mit der Salzmühle „salt.it”, der Pfeffermühle „pepper.it” und dem Korkenzieher „screw.it”, die hier präsentiert werden) die typischen Elemente der planerischen Vorgehensweise dieses ungewöhnlichen Architekten: Insbesondere sein Streben hin zur Ebenmäßigkeit der einzelnen Teile, ohne jedoch auf abwertende Weise minimalistisch zu sein, die Miteinbeziehung eines hohen Grades intellektueller Komplexität, aber insgesamt auch formaler Gegenständlichkeit und Einfachheit. Ich denke, dass seine Sensibilität im Umgang mit Stahl anhand dieser neuen Projekte zu einem besonders raffinierten Ergebnis und ausdrucksvoller Intensität geführt hat, die der Grund sind für diese Ausstrahlung von Leichtigkeit und Festigkeit, die sein Werk kennzeichnen.
|