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„Das Thema von Pulten oder Ständern hat uns schon immer beschäftigt und hat bereits die Kreativität von vielen Designern herausgefordert, die mit oft brillianten Lösungen und eleganten Details zumeist Objekte aus Holz erschufen. Dennoch spiegeln diese, im weitesten Sinne des Wortes, die Aura von einer Sakristei, etwas Klösterliches, eine Art Heiligkeit wieder. Wir hingegen wollten ein ganz profanes Pult, auf dem wir eher einen schönen Kunstband von Albert Skira statt den aufgeschlagenen Playboy legen konnten, oder besser noch ein Kochbuch. Ein Pult aus glänzendem Edelstahl mit bei Licht changierenden Spiegelungen, in Wellenform geschnitten wie eine Flamme, ein Pult, das weniger eine paradiesische als eine diabolische Anmutung verströmt. Und außerdem Denn: „Die Flamme ist schön“, sie ist wie italienische Literatur. Donato D’Urbino und Paolo Lomazzi
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