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Frank Gehry bezeichnete die erste Pritzker-Preisträgerin (2004) Zaha Hadid als „Verfasserin einer der klarsten architektonischen Botschaften, die in den vergangenen Jahren vernommen wurden“. „Indem sie von den bestehenden Typologien der Architektur Abstand genommen hat, hat sie die Geometrie der Konstruktion verändert: Von ihren ersten Entwürfen bis hin zu den Werken, die sich noch im Bau befinden, hat ihre persönliche und fortwährend originelle, ausgeprägte Vision unsere räumliche Wahrnehmung verändert. Die fließende Mobilität und fragmentarische Geometrie von Hadids Entwürfen schaffen mehr als eine abstrakte dynamische Schönheit. Ihr Werk ist Erforschung und Ausdruck der Welt, in der wir leben.“ (A. L. Huxtable) „Ihre Gebäude gehören heute zu den überzeugendsten Argumenten für die Vorherrschaft der Architektur auf dem Gebiet der Raumplanung. Was sie mit ihrer unnachahmlichen Behandlung von Wänden, Dachböden und Dächern und ihren transparenten, ineinander übergreifenden, fließenden Räumen erreicht hat, ist ein klarer Beweis dafür, dass die Architektur als Kunstform ihre treibende Kraft noch nicht verloren hat, sondern sich im Gegenteil in einem intensiven kreativen Prozess befindet.“ (J. Silvetti). „Nur selten tritt ein Architekt oder eine Architektin mit einer Philosophie und Formensprache hervor, die die Ausrichtung des gesamten Gebiets beeinflussen. Zaha Hadid ist eine solche Architektin. Sie hat ein Vokabular erschaffen und verfeinert, das der Kunst der Architektur neue Sphären eröffnet.“ (B. Lacy)
Wie wir am Objekt „Niche“ sehen, das nach dem Tee- und Kaffeeservice „Tea & Coffee Towers“ (2003) und der Vase „Crevasse“ (2005) entstand, gilt dies auch für den Bereich des Produkt-Designs.
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