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DER FISCHTOPF MIT EINSATZ ist ein Gefäß, dessen Form einem länglichem Oval nahe kommt. Er ist relativ groß, mit zwei Griffen und einem Deckel versehen und hat einen herausnehmbaren Einsatz, der im Innern in verschiedenen Höhen eingesetzt werden kann. Es handelt sich hierbei um ein sehr altes Gefäß, das bereits von Scappi erwähnt wurde. Der FISCHTOPF MIT EINSATZ konnte den ihm gebührenden Platz erst in der Mitte des 19.Jahrhunderts im französischen Kochgeschirr erobern, wo er sich je nach dem zu kochenden Gericht in zahlreichen Varianten zeigt: manchmal als rechteckiges Gefäß, mit niedrigen, gewölbten Seitenwänden, oder oval bzw. rautenförmig... Wie viele der während der Forschungen von uns untersuchten Kochgeräte, wurde auch der Fischtopf in den verschiedenen Epochen aus vielen unterschiedlichen Materialien hergestellt: Fischtöpfe aus Keramik und Kupfer waren besonders verbreitet, während in neuerer Zeit Aluminium und rostfreier Stahl benutzt werden. Es handelt sich bei ihm nicht nur um ein effektvolles Objekt, das in keiner Küche fehlen darf, die etwas auf sich hält, sondern auch um ein bei vielen Gelegenheiten unersetzliches Utensil. Der Fischtopf mit Einsatz hat sich nicht nur der Größe der zu kochenden Gerichte angepaßt (große Fische, Schalentiere, aber auch kleine Schinken oder "Zamponi"), sondern auch den Kochtechniken: Man kann mit dem Gefäß ebenso gut Sieden, Abkochen, Dampfkochen oder Wie bereits Roger Vergé sagt, ist in einer gut ausgestatteten Küche ein Gefäß unentbehrlich, in dem man Lebensmittel von besonderer Größe kochen kann. Aus diesem Grund beträgt die Länge unseres Fischtopfes 60 cm. Der Topf besteht aus zweischichtigen Material (Außenseite aus schwerem Kupfer + Innenseite aus rostfreiem Stahl 18/10; die Griffe, der Deckel und der Einsatz sind ebenfalls aus rostfreiem Stahl 18/10. Dieser Fischtopf hat außerdem eine neue Form: er ist eben nicht oval, sondern ellipsenförmig, da die Ellipse nicht nur eine perfekte, rein geometrische Form hat, sondern es dank ihrer mittleren Breite von 20 Zentimetern erlaubt, dieses Gefäß für Fische aller möglichen Formen und Größen zu verwenden, wie den Seebarsch, den Lachs oder die Goldbrasse bis zu einem Gewicht von 3,5 Kilogramm , den Steinbutt mittlerer Größe ( in diesem Fall ersetzt der Fischtopf das in Frankreich Tubotière genannte rautenförmige Gefäß) und ebenfalls für sehr große Schalentiere. Ebenso kann dieser Topf dank seiner Form zur Lösung eines typisch italienischen Problems, dem Kochen der "Zamponi" verwendet werden. Ein wichtiger Bestandteil ist der Einsatz, der auf drei verschiedene Höhen gesetzt werden kann: einen Zentimeter über dem Topfboden zum Sieden, Aufkochen oder Schmoren, vier Zentimeter über dem Boden zum Kochen mit Dampf und eine Einstellhöhe am Topfrand, die es erlaubt, die gekochten Speisen abtropfen zu lassen.
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