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Perrault Dominique
Dominique Perrault wurde 1953 in Clermond Ferrand geboren und schloss 1978 sein Architekturstudium an der Ecole nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris ab. Im Jahre 1981 eröffnete er sein erstes Planungsbüro in Paris, worauf 1992 die Büros in Berlin, 1999 in Luxemburg und 2001 in Barcelona und Baltimore folgten. Als Mitglied der Académie d’Architecture, Chevalier de la Légion d’Honneur, Präsident des Institut Français d’Architecture von 1998 bis 2001, Ehrenmitglied des BDA (Bund deutscher Architekten) und des Royal Institute of British Architects lehrte Perrault als Dozent an verschiedenen internationalen Hochschulen, darunter am ETSAB in Barcelona und an der ETH in Zürich. Er hat an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen, von denen er viele gewann. Dazu gehören die Bibliothéque Nationale de France (1989-95), das olympische Velodrom (1992-97) und Schwimmbad (1992-99) in Berlin sowie die Pläne für die Mediathek in Vénissieux (1997-2001). Zur Zeit vollendet Dominique Perrault die Erweiterung des Rathauses von Innsbruck, Österreich. In Arbeit sind zur Zeit unter anderem die Projekte für den Ausbau des Justizhofes der Europäischen Gemeinschaft in Luxemburg; das Stadium Montigalà in Badalona; das neue olympische Tenniszentrum in Madrid; die Planung des Zentralgebiets der Donau-City, in Wien. Zu den Anerkennungen für sein Werk gehören der Grand Prix National d’Architecture (1993) und der Preis der Mies van der Rohe Stiftung und des europäischen Parlaments (1997), die er für die Bibliothéque Nationale de France erhielt.
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